16 Tage gegen Gewalt an Frauen 25.11. - 10.12.09
Gewalt gegen Frauen ist gemäss UNO die häufigste Menschenrechtsverletzung: ihre Leben bedroht, ihre Körper geschlagen, ihre Sexualität beschnitten, ihre Teilnahme verweigert, ihre Meinung unterdrückt.
Gewalt gegen Frauen und Kinder gibt es in allen Gesellschaften und Gesellschaftsschichten.
Gewalt kommt mit Waffen, Gewalt bedroht mit Worten, Gewalt setzt unter Druck, Gewalt ist traumatisierend.
Mehr als 60 Organisationen in der Schweiz haben zu dieser Kampagne beigetragen und machen mit eigenen Aktionen auf die spezifische Betroffenheit von Frauen und Kindern aufmerksam. An den 16 Tagen zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und dem Menschenrechtstag zeigen Tausende von Aktvistinnen weltweit Frauenrechtsverletzungen auf - und was dagegen unternommen wird. Zusammen fordern wir ein Ende von Diskriminierung und Gewalt.
Übersicht über alle Aktionen >> www.16tage.ch
Am 25. November 2008 fand anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen eine Nationale Fachtagung statt: «Lücken und Tücken. Dialog über die Interventionspraxis gegen Gewalt an Frauen in Ehe und Partnerschaft»
Die Marche mondiale des femmes (MMF), die Dachorganisation der Frauenhäuser (DAO) und die Feministische Koalition (FemCo)
führten in Biel die Fachtagung zur Interventionspraxis gegen Gewalt an Frauen in Ehe und Partnerschaft.
Heute liegt die Tagungsdokumentation in Form von Heft Nr. 29 von Olympe, das feministische Arbeitsheft zur Politik, vor.
"Von der Frauenfrage zur Staatsaufgabe" Wie intervenieren bei Gewalt gegen Frauen?
Das Heft enthält alle Referate und weitere interessante Artikel zum Thema. Einzelheft Fr. 21.-
zu beziehen bei: Olympe, feministische Arbeitsheft zur Politik, Untermätteli 4 8913 Ottenbach
Bestellung@olympeheft.ch

